Willkommen:

Wir freuen uns, Ihnen mitzuteilen, dass WABCO die Geschäfte der Trans-Safety LOCKS® GmbH zum 01. Februar 2016 erworben hat.

Diese Übernahme des Trans-Safety LOCKS® GmbH -Geschäfts ermöglicht WABCO das Angebot der Sicherheitslösungen zu erweitern. Mehr Lesen

 

Warum verriegeln ?

Bis vor ca. 3-4 Jahren war der Haupt- und damit fast der alleinige Grund: Anti- Diebstahl.

Dabei ist Diebstahl ein subjektiver Begriff.

Für Firma A ist Diebstahl eine Bagatelle, denn der Verlust von 500 T-Shirts oder einigen Kisten Äpfeln ist meist kein Grund, sich gute Verriegelungen für Auflieger, Anhänger oder Lieferwagen zu besorgen.
Für Firma B ist der Verlust von einigen Kisten Zigaretten oder Parfum schon Grund genug, eine mechanische oder sogar eine automatische, über GSM/GPS gesteuerte Anlage installieren zu lassen.

Das war gestern, heute sieht die Sache anders aus:

Der Gesetzgeber, ob in Berlin, Brüssel oder Belgrad meint es ja so gut mit der Bevölkerung, sprich mit uns. Denn in dem Moment wo eventuell Menschen zu Schaden kommen könnten, versucht der Gesetzgeber uns zu schützen. Es soll, koste es was es wolle, vermieden werden, dass durch menschliche Fehler Mitmenschen zu Opfern werden.
Da solche Fehler unabsichtlich aber auch absichtlich entstehen können, greift der Gesetzgeber immer tiefer in die Produktion und seit kurzem auch in die Transportkette ein.

Neben den bestehenden Richtlinien für generell „high Value“ Transporte sind zwei neue Geschäftsfelder ins Visier der Gesetzgeber gerückt:

  • Pharmaindustrie
  • Lebensmittelindustrie

Obwohl die Produktgruppen völlig unterschiedlich sind, können beide Industrien durch schlechte Produktion, Lagerung oder Transport Menschen schaden.
Die Ursache für das Risiko „Mensch“ sind u.a. folgende (wir beziehen uns hier ausschließlich auf den Transportsektor):

  • Temperaturschwankungen.
    Mit immer besseren Messgeräten wächst das Risiko, dass Ladungen von dem Abnehmer nicht akzeptiert werden.
  • Austausch und Fälschung der Ware.
    Ganze Banden sind darauf spezialisiert, Ware palettenweise auszutauschen.
  • Manipulation der Ware.
    Toxische Zugaben; geschieht leider immer häufiger.
  • Beschädigung der Ware.
    „Schwarzfahren“ in Aufliegern; geschieht leider auch regelmäßig.

Der Gesetzgeber zieht mit einer neuen Leitlinie nicht den Transporteur, sondern in erster Linie den Produzenten oder den Eigentümer der Ware in die Verantwortung. Diese wiederum suchen sich jetzt nur die Transporteure heraus, die solche Leitlinien als Minimum-Voraussetzung anbieten.

Leitlinien in der Form einer GDP (Good Distribution Practice) werden herausgegeben von der EU, WHO, AMWH, IATA, GMP, GSP, usw. Leider haben einige EU Mitgliedsländer noch leicht abweichende Leitlinien, aber die werden sich annähern und zweifellos werden die Richtlinien weiter verschärft.

Von außen sieht man der Ware nicht an ob sie „gut“ oder „schlecht“ ist.

Durch gute Vorschriften verringert sich das Risiko, deshalb ist ein kontrolliertes Verriegeln eine dieser Maßnahmen zur Erfüllung der Leitlinien.

Rufen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne weiter!